Irlands Golfparadies

IrlandIn den letzten Jahren konnte sich Irland zu einer der wohl beliebtesten europäischen Inseln überhaupt entwickeln. Nicht mehr nur bei den Menschen aus Deutschland, sondern eben auch aus zahlreichen anderen Ländern ist es beliebt und kann vor allem als Reiseziel entsprechend überzeugen. Seit einiger Zeit entdecken es auch mehr und mehr die Golffans für sich.

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Auf ihr Wohl

Irland - Pub
Irland – Pub

Irlands Gastfreundschaft kann bereits im ersten Moment bemerken und so wird schnell klar, dass sich die Iren scheinbar über jeden Gast freuen. Am besten kann man sich von der Herzlichkeit der Iren in der Hauptstadt Dublin überzeugen. Streift man durch die Straßen Dublins kann man sich von all den Charakterzügen Irlands hautnah überzeugen.

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Reiten in Irland – Eine Vollblut Region stellt sich vor

Irlands Pferde

Irland hat nicht mehr nur den Einheimischen, sondern vor allem auch den Reisenden eine Vielzahl von Besonderheiten zu bieten. Es sind die verschiedensten Regionen, die Irland zu einem Land der Extraklasse werden lassen. Straffan und Thomastown konnten sich vor allem als Vollblutregionen einen Namen machen. „Reiten in Irland – Eine Vollblut Region stellt sich vor“ weiterlesen

Snooker in Irland

Snooker ist ein Abkömmling des Billardsports. Mit speziellen Snooker-Queues werden dabei auf einem Snookertisch 15 rote und sechs „ Farben“ Kugeln mit dem weißen Spielball nach vorgegebenen Regeln eingetauscht.

Dieser höchst kultivierte „gentlemen’s sport“ erfordert enormes Stilempfinden, punktgenaue Präzisionsschüsse und extreme Selbstbeherrschung und ist in Irland mit einem hohen gesellschaftlichen Status ausgezeichnet. Deshalb werden irische Snooker-Profis wie etwa Ken Doherty dort regelrecht wie Stars behandelt und wie Nationalhelden gefeiert. Entsprechend leistungsstark und motiviert präsentieren sich auch irische Snooker-Teams bei nationalen und internationalen Wettkämpfen. So konnte sich Irland in 2008 wieder einmal über eine gewonnene Europameisterschaft freuen. Das irische Team verwies in einem spannenden Spielfinale die Mannschaft aus England mit einem klaren 10:3 auf den Platz.

Was die gefeierten Stars im Rampenlicht verkörpern, dem eifern Scharen von begeisterten „Hobby-Snookern“ in ihrer Freizeit engagiert nach. Allein in Dublin gibt es 20 stets gut besuchte Snooker Clubs, viele davon rund um die Uhr und 7 Tage die Woche geöffnet. Sie tragen klangvolle Namen wie Ballymun Snooker Club, The Belgard Snooker Club, Black Snooker Club, Bo Diddleys, Breaks Snooker Club, Classic Games Centre, Fairview Snooker Club, Goodfellows, Jasons For Snooker, Joey’s Snooker Club, Ned Kellys, Monkstown Snooker Club, Potter’s Snooker Club, Racecourse Snooker Club, Raphael’s Snooker Club, Rathfarnham Snooker Club, Regal Diplomat Snooker Club, Snooker & Amusement Centre, Tallaght Snooker Club und Westbury Club. Auch wer selbst das intelligente Präzisionsspiel nicht beherrscht, holt sich dort als begeisterter Zuschauer Denkanstöße und genießt den inspirierenden irischen Sportsgeist.

Fußball in Irland

Fußball gehört, neben Rugby, heute mit zu den Sportarten, die in Irland sehr populär sind. Die Geschichte dieser Disziplin ist hier zwar noch jung, aber durchaus recht bewegt. Bis zu Beginn der 80er Jahre war Fußball in Irland noch kein wirkliches Thema. Die irische Nationalmannschaft dümpelte im europäischen Mittelmaß chancenlos vor sich hin.

Das änderte sich schlagartig, als Jack Charlton, ein ehemaliger englischer Fußballtrainer und -spieler (und älterer Bruder von Bobby Charlton) völlig überraschend zum Teamchef ernannt wurde. Statt ermüdende Beinarbeit zu fordern, stärkte er zunächst das Nationalgefühl seiner Schützlinge mit tatkräftiger Unterstützung eines Ahnenforschers. Gemeinsam suchte (und fand) man in Englang Fußballprofis, in denen irisches Blut floss, und rekrutierte diese kurzerhand. Diese ausgefallene Taktik sollte sich als überaus erfolgreich erweisen, denn schon 1988 mischte Irland bei der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland kräftig mit – und besiegte im ersten Gruppenspiel die völlig verblüfften Engländer. Seitdem kocht Irlands Fußballbegeisterung auf großer Flamme. Zahlreiche weitere Qualifikationen für und Teilnahmen an Fußballmeisterschaften auf europäischer und weltweiter Ebene sollten folgen. Als Charlton 1995 die Konsequenz aus einer verpassten EM-Qualifikation zog und sein Traineramt niederlegte, hinterließ er eine zukunftsorientierte irische Mannschaft mit dem Willen, das Errungene mit Begeisterung zu verteidigen.

Die nationale Fußballliga trägt heute den Namen FAI eircom National League of Ireland. Sie wurde zum Saisonbeginn 2007 aus dem Zusammenschluss des irischen Fußballverbandes FAI mit der alten irischen Profiliga League of Ireland geboren. Es gibt darin zwei Leistungsklassen, die Premier League und die First Division.

Golf in Irland

Die wind- und wettergegerbte Westküste Irlands kann mit den anspruchsvollsten Greens dieser Erde aufwarten. Rauer Wind, knietiefe Roughs und mächtige Dünen lassen hier Golfenthusiasten zu wahren Abenteurern werden. Eddie Hacket, einer der begnadetsten Golfplatzarchitekten, hat hier mit Können und Leidenschaft landschaftliche Meisterwerke für den sportlichen Ehrgeiz erschaffen.

Damit konnte Irland, welches auf eine über 100jährige nationale Golftradition zurückblicken kann und wo Golf zum Volkssport gehört, Spieler aus aller Welt restlos begeistern und zu regelmäßigen Aktivurlaubsgästen machen. Besonders sehenswert ist der Carne Golf Course, Hackets persönliches landschaftsarchitektonisches Kulturerbe. Natürlich haben auch alle anderen Greens die einzigartige irische Mischung aus starken Windböen und ozeanischer Wasserpracht zu bieten, gewürzt mit einer visuellen Opulenz, die jeden einzelnen Abschlag unvergesslich macht. Golfkenner sprechen daher in sehnsüchtiger Ehrfurcht von den „glorreichen Sieben“ und meinen damit die Schauplätze Ballybunion Golf Club (Old Course), Carne Golf Course, Doonbeg Golf Club, Enniscrone Golf Club, Lahinch Golf Club, Old Head Golf Links und den nordirischen Royal County Down Golf Club. All diese spröden Naturschönheiten haben, außer ihrer landschaftlichen Einmaligkeit, eines gemeinsam: Sie verlangen auch einem fortgeschrittenen Golfer wirklich alles ab. Dennoch können hier natürlich auch Golfneulinge viele wertvolle Erfahrungen sammeln und einmalige Impressionen mitnehmen. Ein Caddie ist dabei kein kostspieliger Luxus, sondern, besonders in Doonbeg oder Carne, fast schon eine Notwendigkeit. Und gerade Anfänger, die noch viele Bälle verschlagen, können durch einen ortskundigen Helfer, der die teuren weißen Kugeln wieder findet und zurückbringt, letztendlich eine Menge Geld sparen.

Rugby in Irland

Irland ist Rugbyland und die irische Rugby-Nationalmannschaft ist unbestritten absolute Weltklasse. Ihr sportliches Können stellen die in den traditionellen Farben grün und weiß spielenden Volkshelden regelmäßig im Rahmen der alle vier Jahre stattfindenden Weltmeisterschaften unter Beweis. Auf Europäischer Ebene kann häufiger, nämlich jedes Jahr, dem Sechs-Nationen-Turnier beigewohnt werden. Unter dem Schutz des Kleeblatts der „Irish Rugby Football Union“ heimsen die traditionsreichen Iren stets neue Erfolge ein.

Die irische Rugby-Nationalmannschaft hätte ein wegweisendes und leuchtendes Vorbild für alle Schlichtungsversuche politischer und religiöser Zwistigkeiten sein sollen, denn seit ihrer Gründung im Jahre 1874 besteht sie aus Spielern, die Irland in seiner Gesamtheit repräsentieren. Hier sind im sportlichen Kampfgeist die Republik Irland und Nordirland nie voneinander getrennt gewesen.

Legendärer Schauplatz vieler Heimspiele in Sachen Rugby ist das in 1872 erbaute „Lansdowne Road“ Stadion in Dublin. Seine Premiere feierte dieser Ort lebendiger Rugby Geschichte im Jahre 1878 mit einer Begegnung Irland – England. Dieses älteste internationale Rugby Stadion gehört der Irish Rugby Football Union und wird voraussichtlich ab 2009 auch wieder Zeuge packender sportlicher Wettkämpfe sein. Dann soll die altehrwürdige Sportstätte 50.000 Zuschauern Sitzplätze und ein modernisiertes Ambiente anbieten. Bis dahin fällt sie allerdings, schmerzlich vermisst, als Austragungsort aus. Deshalb musste das Sechs-Nationen-Turnier in 2007 im Croke Park Stadion ausgetragen werden, was den allerersten Kontakt dieser Arena mit dem Thema Rugby darstellte und einer Sondergenehmigung bedurfte.

Irland hat zwar nie selbst Rugby Weltmeisterschaften ausgerichtet, hat aber während der Rugby-WMs in 1991 und 1999 für einzelne Begegnungen seine Stadien in Dublin, Belfast und Limerick zur Verfügung gestellt.

Hurling in Irland

Die beliebteste Sportart in Deutschland ist der Fußball. Aber es gibt auch andere Länder, die einen Lieblingssport haben und sich dafür sehr begeistern. In Irland ist es das Hurling. Das Hurling ist auch ein Mannschaftsspiel und wird mit 15 Spielern pro Mannschaft gespielt. Gespielt wird Hurling mit einem Stock und einem kleinen Ball. Der Stock ist am unteren Ende etwas breiter, damit wird der Ball ähnlich wie beim Hockey geschlagen. Ziel des Spiels ist es, den Ball ins gegnerische Tor zu bringen. Als Schutz vor Verletzungen wird lediglich ein Helm aus Plastik getragen. Das Spielfeld hat eine Breite von 70-80 Meter, die Länge beträgt, 130-145 Meter. Die Tore befinden sich in der Mitte an der Grundlinie des Spielfeldes. Die Spielzeit beträgt in der Regel 2×30 Minuten. Eine Verlängerung wird mit 2×10 Minuten gespielt. Jede Mannschaft darf während der Spielzeit fünf Spieler auswechseln. In der Verlängerung dürfen nochmals drei Spieler ausgewechselt werden.

Das Spiel beginnt durch den Balleinwurf des Schiedsrichters. Der Ball darf sowohl mit dem Stock, als auch mit den Füßen vorangetrieben werden. Der ballführende Gegner darf zwar angegriffen werden, jedoch nicht mit dem Schlagstock – auch das Ziehen am Trikot ist nicht erlaubt. Nach einem Foul darf die gegnerische Mannschaft, mittels eines Free-Pucks versuchen, den Ball ins Tor zu schlagen. Dazu muss der Ball mit dem Schläger in die Luft gehoben werden und mit einem Schlag ins Tor gebracht werden. Es können sowohl Tore, als auch Punkte beim Hurling erzielt werden. Für ein Tor muss der Ball unterhalb der Querstange ins Tor gelangen. Ein Tor zählt drei Punkte, für einen Punkt muss der Ball oberhalb der Querstange ins Tor gebracht werden. Tore und Punkte werden getrennt gezählt.

Das Hurling soll es schon seit dem 14. Jahrhundert geben. Die Engländer haben mehrmals versucht, das Spiel zu verbieten, weil es zur Vernachlässigung der militärischen Pflichten beitragen würde. Trotzdem wurde das Spiel heimlich weitergespielt. Im Jahr 1880 aber besann Irland sich wieder und spielte mit großer Begeisterung sein Hurling. Das Endspiel findet jedes Jahr im Crocke park in Dublin statt. Die Sieger bekommen den Liam-McCarthy-Cup überreicht.

Sport in Irland

Irland ist eine bewegungsfreudige und sportbegeisterte Nation, deren Leidenschaft vorwiegend den Mannschaftssportarten im allgemeinen und den Ballsportarten im Besonderen gilt. Bei letzteren erfreuen sich „Gaelic Football“ (eine Mischung aus Fußball und Rugby) und „Hurling“ (eine der schnellsten Mannschaftssportarten überhaupt mit leichten Ähnlichkeiten zu Hockey) größter Beliebtheit. Wenn Frauen die Hurling-Schläger zur Hand nehmen, heißt das schnelle Spiel „Camogie“.

Gaelic Football und Hurling/Camogie sind reine Amateursportarten, was die zahlreichen enthusiastischen Fans jedoch nicht daran hindert, ihren Teams bei den jährlichen Meisterschaften frenetisch zuzujubeln. Dem „Gaelic Football“ wird im Rahmen des „All-Ireland Senior Football Championship“ gehuldigt, während sich im „All-Ireland Senior Hurling Championship“ die reaktionsschnellsten und sprintstärksten Feldathleten miteinander messen. Dabei bleiben trotz des sprichwörtlichen irischen Temperaments und der anfeuernden Hexenkesselatmosphäre die eingeschworenen Fans der unterschiedlichen Lager für gewöhnlich friedlich.

Rugby und Fußball nehmen ebenfalls eine zentrale Position im Sportgeschehen Irlands ein. Die irische Rugby-Nationalmannschaft gehört zu der internationalen Spitze und ist auf allen Meisterschaften und Turnieren Europa- und weltweit ein gefürchteter und schwerer Gegner.

Das Fußballfieber brach in Irland aus, als Jack Charlton zur allgemeinen Überraschung die irischen Fußballnationalmannschaft unter seine Trainerobhut nahm und die irischen Kicker vom europäischen Mittelmaß auf die Siegerstraße führte. Unter Charlton kam Irland 1990 in Italien ins WM-Viertelfinale und qualifizierte sich gleich für weiteres weltmeisterliches Kräftemessen in den U.S.A. und in Japan.

Zu guter letzt sei noch die gelebte Liebe der Iren zu Golf, Pferderennen, Bodybuilding, Badminton, Athletik, Handball und Eishockey erwähnt. Langstreckenfans kennen den beeindruckend gut besuchten Dublin Marathon, der seit 1980 jedes Jahr am letzten Montag im Monat Oktober veranstaltet wird. Arganöl soll für Sportler auch sehr gesund sein!