Die Stadt Listowel in Irland

Die Stadt Listowel liegt in der irischen Grafschaft Kerry und dort am Fluss Feale. Listowel ist knapp 30 Kilometer von der Hauptstadt Tralee entfernt und bietet etwa 4.500 Einwohnern ein geliebtes zu Hause. Berühmte Söhne der Stadt sind der Autor John B. Keane sowie der britische Feldmarschall und Politiker Horatio Herbert Kitchener.

Für die irische Eisenbahngeschichte ist Listowel von ganz besonderer Bedeutung. Denn: Im Jahre 1888 nahm hier die Listowel Ballybunion Railway ihren Betrieb auf und schrieb damit als erste kommerziell genutzte Einschienenbahn auf der ganzen Welt Transportgeschichte. Nach ihrem Konstrukteur und Hersteller, Charles Lartigue, fand ihr Funktionssystem als „Lartigue System“ Eingang in die Annalen des Ingenieurwesens. Dieses technische Meisterwerk seiner Zeit beförderte Personen und Güter. Zum lebendigen Andenken an diesen Meilenstein früher Logistik wurde in 2001 eine detailgetreue Nachbildung der geschichtsträchtigen Eisenbahn gebaut, die bis heute in Listowel fahrplanmäßig verkehrt. Zu den weiteren attraktiven Sehenswürdigkeiten dieser liebenswerten Stadt zählt die sanierte Ruine des Listowel Castle, die ursprünglich aus dem 15. Jahrhundert stammt.

Pferdenarren werden wissen, dass in der letzten Septemberwoche jeden Jahres in Listowel ein weltweit bekanntes Pferderennen stattfindet. Doch nicht nur diese Veranstaltung, sondern auch das gesamte pompöse Drumherum sind ein Erlebnis. Dazu zählt auch das Listowel Harvest Festival of Ireland mit seinen zahlreichen Vergnügungsangeboten. Und auf dem All Ireland Fleadh, dem berühmten Musikfest, das einmal jährlich von und in Listowel ausgerichtet wird, geht auch regelmäßig die Post ab.

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Golf in Irland

Die wind- und wettergegerbte Westküste Irlands kann mit den anspruchsvollsten Greens dieser Erde aufwarten. Rauer Wind, knietiefe Roughs und mächtige Dünen lassen hier Golfenthusiasten zu wahren Abenteurern werden. Eddie Hacket, einer der begnadetsten Golfplatzarchitekten, hat hier mit Können und Leidenschaft landschaftliche Meisterwerke für den sportlichen Ehrgeiz erschaffen.

Damit konnte Irland, welches auf eine über 100jährige nationale Golftradition zurückblicken kann und wo Golf zum Volkssport gehört, Spieler aus aller Welt restlos begeistern und zu regelmäßigen Aktivurlaubsgästen machen. Besonders sehenswert ist der Carne Golf Course, Hackets persönliches landschaftsarchitektonisches Kulturerbe. Natürlich haben auch alle anderen Greens die einzigartige irische Mischung aus starken Windböen und ozeanischer Wasserpracht zu bieten, gewürzt mit einer visuellen Opulenz, die jeden einzelnen Abschlag unvergesslich macht. Golfkenner sprechen daher in sehnsüchtiger Ehrfurcht von den „glorreichen Sieben“ und meinen damit die Schauplätze Ballybunion Golf Club (Old Course), Carne Golf Course, Doonbeg Golf Club, Enniscrone Golf Club, Lahinch Golf Club, Old Head Golf Links und den nordirischen Royal County Down Golf Club. All diese spröden Naturschönheiten haben, außer ihrer landschaftlichen Einmaligkeit, eines gemeinsam: Sie verlangen auch einem fortgeschrittenen Golfer wirklich alles ab. Dennoch können hier natürlich auch Golfneulinge viele wertvolle Erfahrungen sammeln und einmalige Impressionen mitnehmen. Ein Caddie ist dabei kein kostspieliger Luxus, sondern, besonders in Doonbeg oder Carne, fast schon eine Notwendigkeit. Und gerade Anfänger, die noch viele Bälle verschlagen, können durch einen ortskundigen Helfer, der die teuren weißen Kugeln wieder findet und zurückbringt, letztendlich eine Menge Geld sparen.

Dublin – Das vielseitige Herz der grünen Insel

Dublin, die irische Hauptstadt an der Liffey, bietet ihren Besuchern eine Vielzahl an Möglichkeiten, ihren Aufenthalt in der kleinen Metropole zu gestalten.

Während die Georgianische Architektur, die heute von den Dublinern geschätzt und geschützt wird, die gesamte Stadt durchzieht, wirken Sehenswürdigkeiten wie das „Dublin Castle“, das in seinen Grundzügen auf das 10. Jhdt. zurückgeht und bis 1922 Sitz der britischen Herrschaft in Irland war, oder das Dubliner Wahrzeichen „The Spire“, eine ungefähr 120 Meter hohe Metallnadel, wie Magneten auf Besucher der Stadt. An ihnen und den zwei wichtigsten Kirchen Dublins, der „Sain’t Patricks Cathedral“ und der „Christ Church Cathedral“ kommt kein Besucher Dublins vorbei.

Bei einem Spaziergang durch die Stadt kann man nicht nur verschiedenste Denkmäler und Statuen, wie die der Fischhändlerin Molly Malone, deren angebliche Lebensgeschichte in einem der bekanntesten irischen Volkslieder erzählt wird, betrachten, sondern auch einen Umweg durch den prachtvollen „National Botanic Gardens of Ireland“, den riesigen „Phonenix Park“ oder den bekannten Dubliner Zoo machen. Für Shopping-Begeisterte lohnt sich außerdem ein Abstecher in die Grafton Street, der Einkaufs-Meile Dublins.

Kulturinteressierte können in der „Dublin City Gallery The Hugh Lane“ Werke von irischen Künstlern der Gegenwart kennenlernen, oder in der Bibliothek des „Trinity Colleges“ das berühmte „Book of Kells“ bestaunen. Wer von Dublin genug hat, findet in der näheren Umgebung der Stadt unzählige Sehenswürdigkeiten. Abends kann natürlich der Besuch eines echten Dubliner Pubs empfohlen werden, in dem man mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Genuss irischer Folkmusik kommen wird.

Sehenswertes in Dublin

Palmen, Strand, Meer? Nicht gerade Begriffe, die man mit der irischen Hauptstadt verbindet. Zugegeben, richtig südländisches Flair wird man vergeblich suchen… Aber da es in Irland eigentlich niemals so richtig kalt wird, findet man Yuccapalmen auch in Dublin überall. In Parks (Dublins Stadtmitte ist voll von ‚grünen Inseln,) vor Pubs und in Vorgärten gepflanzt, geben sie der Stadt ihr unverwechselbares Aussehen.

Auch die herrlichen Buchten überraschen Dublin-Neulinge: Bull Island, die Sandbank zwischen dem Dubliner Hafen und Howth ist mit ihrem langen Sandstrand einen Besuch wert und ideal für lange Spaziergänge durchs Watt.

Natürlich hat Dublin mehr zu bieten als Natur. Pubviertel, Kulturzentrum und Ausgehmeile ist Temple Bar. In den unzähligen Restaurants, Bars und Märkten kann man wunderbar schlemmen, einkaufen, oder einfach nur herumschlendern und staunen.
Auf keinen Fall verpassen sollte man die St. Patrick’s Cathedral, geschichtsträchtig übrigens auch, weil hier Schriftsteller Jonathan Swift Dekan war und Händels Messias 1742 uraufgeführt wurde. Bei einer Last Minute Dublin Reise lässt sich das optimal in die Reise mit einbauen!
Das Dublin Castle wurde im Mittelalter als Burg errichtet und seitdem ständig erweitert und umgebaut. Die Festung wurde mehr und mehr zum Schloss, eine Besichtigung des wunderschönen Thronsaals ist unbedingt empfehlenswert.
Wer’s skurril mag, sollte sich den Smithfield Square anschauen, auf dem einmal im Monat ein Pferdemarkt stattfindet. Der lebhafte Handel um die Vierbeiner wird zu einem wahren Erlebnis, wenn man sich in die bunte Menge der Händler mischt…

Rugby in Irland

Irland ist Rugbyland und die irische Rugby-Nationalmannschaft ist unbestritten absolute Weltklasse. Ihr sportliches Können stellen die in den traditionellen Farben grün und weiß spielenden Volkshelden regelmäßig im Rahmen der alle vier Jahre stattfindenden Weltmeisterschaften unter Beweis. Auf Europäischer Ebene kann häufiger, nämlich jedes Jahr, dem Sechs-Nationen-Turnier beigewohnt werden. Unter dem Schutz des Kleeblatts der „Irish Rugby Football Union“ heimsen die traditionsreichen Iren stets neue Erfolge ein.

Die irische Rugby-Nationalmannschaft hätte ein wegweisendes und leuchtendes Vorbild für alle Schlichtungsversuche politischer und religiöser Zwistigkeiten sein sollen, denn seit ihrer Gründung im Jahre 1874 besteht sie aus Spielern, die Irland in seiner Gesamtheit repräsentieren. Hier sind im sportlichen Kampfgeist die Republik Irland und Nordirland nie voneinander getrennt gewesen.

Legendärer Schauplatz vieler Heimspiele in Sachen Rugby ist das in 1872 erbaute „Lansdowne Road“ Stadion in Dublin. Seine Premiere feierte dieser Ort lebendiger Rugby Geschichte im Jahre 1878 mit einer Begegnung Irland – England. Dieses älteste internationale Rugby Stadion gehört der Irish Rugby Football Union und wird voraussichtlich ab 2009 auch wieder Zeuge packender sportlicher Wettkämpfe sein. Dann soll die altehrwürdige Sportstätte 50.000 Zuschauern Sitzplätze und ein modernisiertes Ambiente anbieten. Bis dahin fällt sie allerdings, schmerzlich vermisst, als Austragungsort aus. Deshalb musste das Sechs-Nationen-Turnier in 2007 im Croke Park Stadion ausgetragen werden, was den allerersten Kontakt dieser Arena mit dem Thema Rugby darstellte und einer Sondergenehmigung bedurfte.

Irland hat zwar nie selbst Rugby Weltmeisterschaften ausgerichtet, hat aber während der Rugby-WMs in 1991 und 1999 für einzelne Begegnungen seine Stadien in Dublin, Belfast und Limerick zur Verfügung gestellt.

Mizen Head Peninsula

Nicht nur in geographischer Hinsicht außergewöhnlich: Mizen Head, der zur Grafschaft Cork gehörende „südwestlichste Zipfel Irlands“ fasziniert durch seine raue Natur und atemberaubende Aussichtspunkte. Weite, sattgrüne Graslandschaften mit Blumen und wild wuchernden Farnen werden durchbrochen von steilen Klippen, die Landschaft ist in das dunkle Azurblau des Ozeans eingebettet: Der Zauber dieses Fleckchens Erde lässt sich nur schwer mit Worten beschreiben…

Im Jahr 1910 wurde ein Leuchtturm am westlichsten Punkt der Halbinsel errichtet. Bis 1993 war er mit einem Leuchtturmwärter besetzt, der vorbeifahrende Schiffe warnte. Heute ist das ehemalige Wärterhaus das Mizen Vision Besucherzentrum, es kann über eine Brücke erreicht werden. Wer in Kauf nimmt, ein paar Spritzer der hohen Atlantikbrandung ins Gesicht zu bekommen, wird belohnt: der Blick von der Seebrücke in die tosenden Atlantikwellen ist schwindelerregend, das Panorama der West- und Südküste überwältigend.

Besonders für Vogelliebhaber lohnt sich der Blick aus dem Wärterhaus. Eigens für das Beobachten von Seevögeln wurde ein Zimmer mit Aussicht aufs Meer eingerichtet.

Der kleine Ort Crookhaven ist geschichtsträchtig. Guglielmo Marconi, der Pionier der drahtlosen Telekommunikation sendete von hier seine erste Radiomitteilung über den Atlantik und kommunizierte mit den vorbeifahrenden Schiffen.

Der hübsche Fischer- und Seglerort Schull lockt im Sommer mit Festivals und Regatten. Am Hafen liegen vornehmen Yachten, an der malerischen Küste können mit etwas Glück Delfine, Seelöwen und Wale beobachtet werden.