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Die irische Kultur

Wenn man an die irische Kultur denken dann fällt einem vermutlich zunächst der „Irish Folk“ und Schriftsteller wie Joyce, Yeats oder auch „Sean O´Casey“ ein. Eine moderne Schriftstellerin, die besonders die Situation der Frau im Irland des 21 Jahrhunderts weltweit zum Gesprächsthema gemacht hat, ist die irische Journalistin und Schriftstellerin Nuala O`Faolain. Sie beschreibt in ihrem Buch „Nur nicht unsichtbar werden“ sehr eindrucksvoll die zerrissene Psyche der irischen Gesellschaft zwischen strenger katholischer Tradition und dem 21.Jahrhundert, sowie dem Trauma des jahrelangen Bürgerkrieges. Auch Yeats Sammlung von irischen Sagen ist weltweit bekannt geworden.

Dingel-PeninsulaEine weitere kulturelle Besonderheit Irlands ist die gälische Sprache, die in keinem der andern gälischen Ländern so lebendig geblieben ist wie in Irland. Mit der irischen Unabhängigkeit 1921 wurde „Irisch“ als Landessprache eingeführt. Auch wenn heute in Irland auf den Straßen und im Geschäftsleben Englisch gesprochen wird, können sich die meisten Iren sich immer noch auf Gälisch verständigen.
Wer Gälisch lernen will, kann dies in speziellen Sprachkursen für Touristen tun. Sie finden in der Regel in den landschaftlich sehr schön gelegenen „Gaeltacht-Gebieten“ (jener Region Irlands in denen die alten Bräuche und die gälische Sprache am längsten lebendig geblieben sind, zu ihnen zählen die Aran Inseln, aber auch die Dingel-Peninsula.) statt. Außerdem treffen sich jedes Jahr auf den Aran-Inseln viele Menschen zu einer Sommeruniversität in gälischer Sprache.

Viele Touristen besuchen Irland jedes Jahr, mit vor allem einem Ziel dem „All Irland Fleadh“. Dies ist ein großes „Folk Music“-Festival, welches jedes Jahr in einer anderen Stadt stattfindet. Drei Tage lang wird dann in den Pubs und auf den Straßen gesungen und musiziert, wobei nicht nur Profis eingeladen sind sich an den Events zu beteiligen.
Überall in Irland finden in den Pubs immer wieder Musikabende mit traditionellen irischen Instrumenten statt an denen sich die Bewohner des Dorfes treffen. Jeder bringt sein Instrument mit und den Abend über wird gemeinsam improvisiert und musiziert.
Die irische „Folk Music“ umfasst eine ganze Reihe von Musikstücken, lustige und traurige, tanzbare und solche die zum Nachdenken anregen. Sie stammen aus unterschiedlichen Epochen der Geschichte und gehen teilweise auf Stücke zurück welche die Barden des Mittelalters gesunden haben. Die Irische „Folk-Music“ wird sowohl auf gälisch wie auch auf irisch gesungen.
Begleitet werden die Sänger von traditionellen irischen Musikinstrumente wie der dem Dudelsack, der „Tin Wistle“ (Blechflöte) , der „Fiddel“ (Violine), der Harfe und der Bodhran Trommel (eine runde, mit Ziegenfell bespannte Handtrommel) sowie einem Akkordeon oder einer Gitarre.

Um die Kultur und die Sprache Irlands richtig kennenzulernen emfpehlen sich auch Sprachreisen nach Irland. So lernen Sie effektiv und schnell die englische Sprache und bekommen auch unvergessliche Eindrücke der Irischen Kultur mit auf den Weg.